STU▲RD

STUARD

Um sich seinen alten Schmerz von der Seele zu reissen, sowie seine neuen Erfahrungen, Gefühle und Gedanken nieder zu schreiben, sperrte sich STU▲RD über die Winterszeit 2010 ein, seitdem arbeitete er an seinem autobiographischem Werk …
Und die Frage an STU▲RD, welche Erzählung seine Lieder transportieren? “Der Weg in eine Normalität führt über Liebe, Hass, Leid, Frust, Selbstmord, Sexgeruch, Enttäuschung, Verlorenheit, gebrochenes Herz, gebrochene Seele, Drogen, Alkohol, Rock’n’Roll, Sodom und Gomorra, Bühne, Offenbarung, Schicksal, Entzug, Hoffnung, Heilung, Selbstfindung, Lichtblick, Liebe, Zukunft, Leben!” Dieses Programm ist Pathos und mehr und wir alle wissen – mehr ist immer gut.
Nicht nur, dass der Typ so heiß ist, dass Frauen als auch Männer nicht fest am Stuhl sitzen bleiben können, wenn das Video “Away from my Love” läuft, er kommt mit einer sprachlichen Direktheit daher, die selbst gewiefte Song Schreiber kaum überbieten können. Fast schon a bissl deutsch, könnte man meinen spricht Stuard aus dem Herzen direkt ins Herz hinein. Wenn einen der Takt nicht kriegt, dann gehen die Melodien unter die Haut. Und wen die Melodien nicht kriegen, den berührt die klare Stimme.
Stuards Rezept ist nicht konzipiert. Es ist einfach und echt: Authentizität gemischt mit der Fähigkeit über Gefühle zu sprechen. Und zwar nicht in gewohnter Schmerzensmann-Lethargie, sondern reflektiert und erlebt. Zudem gepaart mit einem sehr männlichen Äußeren, sexy Hüftschwung á la Stones und britischem Rock’n Roll Appeal. Achja, und guter Mucke zum Mitsingen oder Mittanzen. Was bitte braucht man noch mehr?

30.05.2015 16:00 Strandbar Herrmann